Karadol

5 Min. Lesezeitletzte Aktualisierung: 10.02.2025

Karadol

Allgemeine Produktinformationen: Karadol

Produktname: Karadol

Hersteller: Volopharm GmbH

Produktart: Nahrungsergänzungsmittel

Darreichungsform: Magensaftresistente Kapseln

Hauptwirkung: Unterstützung bei chronischen Schmerzen und Entzündungen

Zusammensetzung (pro Kapsel) von Karadol:

Palmitoylethanolamid (PEA, Levagen®+) 150 mg: wirkt Entzündungshemmend, schmerzlindernd, neuroprotektiv

Papain 90 mg: Unterstützt den Abbau von Entzündungsmediatoren

Bromelain 75 mg: Abschwellend, antiphlogistisch

DigeZyme® (Multi-Enzymkomplex) 50 mg = Enthält: α-Amylase, Protease, Cellulase, β-D-Galaktosidase, Lipase

Rutin 35 mg: wirkt Gefäßschützend, neuroprotektiv

Niacin (Vitamin B3) 3 mg: Unterstützt das Nervensystem

Mangan 1 mg: Wichtig für Knorpel- und Knochenbildung

Zusätzliche Eigenschaften von Karadol: Karadol ist frei von: Laktose, Gluten, Farbstoffen (kein Titandioxid)

Karadol ist Vegan

Karadol kann bei Histaminintoleranz eingenommen werden

Karadol kann bei Fruktoseintoleranz eingenommen werden

Hinweise zur Einnahme von Karadol bei Histaminintoleranz:

Der Inhaltsstoff Digezyme®, der in KaRaDol enthalten ist, ist histaminfrei. KaRaDol kann auch bei nachgewiesener Histamin-Intoleranz eingenommen werden.

Hinweise zur Einnahme von Karadol bei Fruktoseintoleranz:

Karadol ist fruktosefrei und daher bei nachgewiesener Fruktoseintoleranz anwendbar.

 

Anwendung & Dosierung von Karadol

Erwachsene ab 18 Jahren: 2 × täglich 2 Kapseln mit reichlich Flüssigkeit auf nüchternen Magen.

Einnehmen: Mindestens 30 Min. vor oder 90 Min. nach einer Mahlzeit.

Langzeittherapie geeignet: Bei guter Verträglichkeit kann die Dosis auf 2 × täglich 1 Kapsel reduziert werden.

Optimale Effekte: Nach 2–4 Wochen regelmäßiger Einnahme sichtbar.

 

 

Anwendungsgebiete von Karadol

Karadol kann bei verschiedenen chronisch-schmerzhaften und entzündlichen Zuständen eingesetzt werden:

1. Bewegungsapparat

(Aktivierte) Arthrose

(Poly-)Arthritis

Tendinopathien (z. B. Tennisellbogen)

Fibromyalgie (als Ergänzung)

Gelenk- und Rückenschmerzen

Lumbalgie (Low Back Pain)

2. Nervensystem

Neuropathische Schmerzen (verschiedene Ursachen)

Ischialgie

Radikulopathie

Nervenkompression (z. B. Karpaltunnelsyndrom)

Nervenentzündung (Neuroinflammation)

Chronische Schmerzen

3. Frauenheilkunde

Endometriose: Studien zeigen signifikante Schmerzreduktion durch PEA

Dysmenorrhoe: PEA reduziert Prostaglandin-bedingte Krämpfe

Vulvodynie: Kombination aus PEA und Enzymen zeigt schmerzlindernde Effekte

4. Fibromyalgie und KaRaDol®:

Die Wirkung der Inhaltsstoffe von KaRaDol®, insbesondere Palmitoylethanolamid (PEA), ist in zahlreichen Studien bei Schmerzen des Bewegungsapparats – darunter auch bei Fibromyalgie – dokumentiert und wissenschaftlich belegt.

Wirkmechanismus von Karadol

Karadol setzt auf eine Kombination aus Endocannabinoid-Modulation (PEA) und proteolytischen Enzymen, um:

Entzündungen zu reduzieren (Hemmung pro-inflammatorischer Zytokine)

Schmerzen zu lindern (Beeinflussung nozizeptiver Rezeptoren)

Gewebeheilung zu fördern (Enzyme unterstützen Abbau entzündlicher Substanzen)

 

Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen von Karadol

Nicht empfohlen bei:

Allergie gegen Ananas, Papaya, Kiwi (Kreuzallergien)

Störungen der Blutgerinnung (z. B. Hämophilie)

Schwerwiegenden Leber- oder Nierenerkrankungen

Schwangerschaft & Stillzeit (keine ausreichenden Daten)

Kindern & Jugendlichen unter 18 Jahren

Ärztliche Rücksprache empfohlen bei:

Einnahme von Gerinnungshemmern (z. B. Vitamin-K-Antagonisten)

Geplanten chirurgischen Eingriffen

Vorteile von Karadol

✔ Hormonfrei

✔ Synergistische Kombination aus PEA & Enzymen

✔ Entzündungshemmend & schmerzlindernd

✔ Keine Abhängigkeits- oder Gewöhnungseffekte

✔ Vegan & optimal verträglich

✔ Für die Langzeiteinnahme geeignet

KaRaDol wird zu 100 % in Österreich hergestellt.

Karadol

Warum ist Karadol so teuer?

Die hochwertigen Inhaltsstoffe und die Produktion in Österreich machen das Produkt kostenintensiv.

Bei langfristiger Einnahme kann die Dosierung auf 2× täglich 1 Kapsel reduziert werden, wodurch eine Packung für einen Monat reicht.

Wie lange dauert es, bis Karadol wirkt?

Erste Effekte spürbar nach 2–4 Wochen regelmäßiger Einnahme.

Langzeitanwendung möglich, Reduktion der Dosis auf 2× täglich 1 Kapsel bei guter Verträglichkeit.

Wo wird Karadol produziert?

In Österreich (Oberösterreich) entwickelt und hergestellt.

Gibt es Studien zu Karadol?

Es gibt Studien zu den enthaltenen Wirkstoffen (PEA, Enzyme).

Weitere Informationen sind unter beratung@volopharm.com anforderbar.

Anwendung & Einnahme

Warum muss Karadol auf nüchternen Magen eingenommen werden?

Enzyme sind empfindlich gegenüber Magensäure.

Magensaftresistente Kapseln sorgen dafür, dass sich die Inhaltsstoffe erst im Dünndarm auflösen und optimal aufgenommen werden.

Darf die Kapselhülle von Karadol geöffnet oder zerkleinert werden?

Nein! Die Kapsel schützt die empfindlichen Enzyme vor der Magensäure.

Einnahme nur im Ganzen mit stillem Wasser, nicht mit proteinhaltigen Getränken oder Speisen.

Kann Karadol Verdauungsprobleme verursachen?

In seltenen Fällen leichte Beschwerden (Übelkeit, Blähungen, Durchfall).

Falls Probleme auftreten: Einnahme pausieren und später mit niedriger Dosierung erneut starten.

Kann Karadol mit Schmerzmitteln kombiniert werden?

Ja, es kann parallel zu Ibuprofen, Diclofenac oder Opiaten eingesetzt werden.

PEA kann helfen, die Schmerzmittel-Dosis zu reduzieren.

Kann Karadol mit blutverdünnenden Medikamenten eingenommen werden?

Vorsicht bei Antikoagulantien wie Marcumar

moderne Blutverdünner wie Rivaroxaban (Xarelto ®), Apixaban (Eliquis ®) sind eher unproblematisch

ASS 100mg ist unproblematisch und eine Kombination mit Karadol kann eingenommen werden

Ärztliche Rücksprache empfohlen, da Enzyme die Fließeigenschaften des Blutes beeinflussen können.

Zielgruppen & Verträglichkeit

Ist Karadol für Diabetiker*innen geeignet?

Ja, aber Typ-1-Diabetiker*innen sollten den Blutzucker nach der ersten Einnahme beobachten.

Enthält minimale Mengen Maltodextrin als Trägerstoff.

Darf KaRaDol in der Schwangerschaft & Stillzeit eingenommen werden?

Nein, aufgrund fehlender Studien zur Sicherheit in diesen Lebensphasen.

Sollte bei Schwangerschaft sofort abgesetzt werden.

Ist Karadol für Kinder und Jugendliche geeignet?

Nein, Anwendung erst ab 18 Jahren empfohlen.

Ist Karadol für alkoholkranke Personen geeignet?

Ja, PEA enthält keinen Alkohol, obwohl der Name „Ethanolamid“ vermuten lassen könnte.

Ist Karadol gentechnikfrei & titandioxidfrei?

Ja, frei von Gentechnik (Non-GMO) und Titandioxid.

Ist Karadol glutenfrei?

Ja, auch wenn es Lecithine aus Hafer enthält, sind keine relevanten Mengen an Gluten enthalten.

Wirkmechanismus & Inhaltsstoffe von Karadol

Produziert der Körper selbst PEA?

Ja, PEA wird körpereigen in Nervenzellen gebildet und abgebaut.

Unterstützt das Endocannabinoid-System, indem es entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt.

Ist PEA ein Endocannabinoid?

Nein, aber es wirkt auf ähnliche Weise, indem es Entzündungen und Schmerzen moduliert.

Es beeinflusst das Endocannabinoid-System indirekt.

Enthält Karadol Cannabis?

Nein, Karadol enthält kein THC oder CBD.

Woraus werden die Enzyme in Karadol gewonnen?

Durch Fermentation aus Bakterien und Pilzen:

Protease: Bacillus subtilis

Amylase & Laktase: Aspergillus oryzae

Lipase: Rhizopus oryzae

Cellulase: Trichoderma longibrachiatum

Enthält Karadol Palmöl?

Ja, als Ausgangsstoff für Palmitinsäure in PEA.

Es wird nur in kleinen Mengen verwendet und ist RSPO-zertifiziert (nachhaltige Quelle).

Warum sind Emulgatoren enthalten?

Zur besseren Löslichkeit & höheren Bioverfügbarkeit von PEA.

Ist in Karadol Siliciumdioxid enthalten?

Ja, in kleinen Mengen als Fließmittel bei der Kapselproduktion.

Besondere Anwendungsfälle von Karadol

Kann Karadol bei Post-Zoster-Neuralgie oder diabetischer Neuropathie helfen?

Ja, sofern die Diagnose ärztlich gesichert ist.

Ist die Einnahme bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen möglich?

Ja, solange der Dünndarm nicht stark betroffen ist.

Da die Inhaltsstoffe über den Dünndarm aufgenommen werden, sind die meisten Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Patienten geeignet.

Kann Karadol und Karazym gemeinsam eingenommen werden?

Nicht empfohlen, da hohe Enzymmengen Verdauungsbeschwerden verursachen können.

Empfehlung: Kurmäßige Anwendung nacheinander.

Karadol eignet sich für Langzeittherapie, während Karazym auch als Entzündungsmanagement-Alternative dienen kann.

Wie sieht es mit Karadol und der Kombination bzw. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern aus?

Karadol kann die Blutgerinnung aufgrund der enthaltenen Enzyme leicht verzögern → ärztliche Kontrolle erforderlich, v.a. wenn Marcumar eingenommen wird. In Kombination mit Marcumar wird die Einnahme von Karadol nicht empfohlen.

Moderne Blutverdünner wie Xarelto und Eliquis sind eher unproblematisch und es ist mit keiner Interaktion zu rechnen. Eine gemeinsame Einnahme von Karadol mit modernen Blutverdünnern kann empfohlen werden und es ist sehr unwahrscheinlich, dass mit einer erhöhten Blutungsgefahr zu rechnen ist.

ASS 100 mg kann mit Karadol kombiniert werden und ist als unproblematisch anzusehen.

 

Mehr Informationen zum Produkt:

https://www.volopharm.com/de/produkte/karadol/#product-11516

 

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