Paracetamol Saft (40 mg/ml Sirup)
1. Allgemeine Informationen
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Arzneimittelname: Paracetamol Saft
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Darreichungsform: Homogener, orangefarbener Sirup mit aromatischem Geruch
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Verkaufsabgrenzung: Apothekenpflichtig
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Haltbarkeit nach Anbruch: 1 Jahr bei max. 25 °C
2. Wirkstoff & Zusammensetzung
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Wirkstoff: Paracetamol (40 mg/ml)
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Weitere Inhaltsstoffe:
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Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218)
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Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216)
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Gelborange S (E 110)
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Saccharose (2,5 g / 5 ml)
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Wasser, Natriumcitrat, Xanthan, Citronensäure-Monohydrat, Sahne-Aroma
3. Anwendungsgebiete
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Symptomatische Behandlung von:
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Leichten bis mäßig starken Schmerzen
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Fieber
4. Dosierung & Anwendung
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Dosierung nach Körpergewicht:
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Kinder ab 3 kg: 10–15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, max. 60 mg/kg pro Tag
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Erwachsene: Max. 2 g Paracetamol pro Tag ohne ärztliche Anweisung
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Leber-/Niereninsuffizienz: Reduzierte Dosis und verlängertes Dosierungsintervall erforderlich
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Dosierungsintervall: Mindestens 6 Stunden, bei schwerer Niereninsuffizienz 8 Stunden
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Art der Anwendung:
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Vor Gebrauch schütteln
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Dosierung mit beiliegender Applikationsspritze
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Kann mit Speisen oder Getränken gemischt werden
5. Gegenanzeigen
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Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder andere Bestandteile
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Schwere Leberfunktionsstörungen
6. Nebenwirkungen
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Häufig: Erhöhte Lebertransaminasen
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Sehr selten:
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Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Nesselsucht, anaphylaktischer Schock)
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Hämolytische Anämie
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Bronchospasmus (bei Analgetika-Asthma)
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Schwere Hautreaktionen
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Metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke (bei gleichzeitiger Einnahme von Flucloxacillin)
7. Wechselwirkungen
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Verstärkte Nebenwirkungen bei Kombination mit:
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Probenecid (Paracetamol-Clearance um Faktor 2 reduziert)
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Zidovudin (erhöhtes Risiko für Neutropenie)
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Flucloxacillin (Gefahr der metabolischen Azidose)
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Aufnahme verringert durch: Colestyramin
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Wirkungsverzögerung durch: Medikamente, die die Magenentleerung verlangsamen
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Schnellere Wirkung durch: Metoclopramid
8. Überdosierung
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Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Leberschäden (nach 2 Tagen sichtbar)
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Lebensbedrohlich: Akutes Leberversagen, Enzephalopathie, Koma
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Behandlung:
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Frühzeitige Gabe von N-Acetylcystein (bis zu 48 Stunden nach Überdosierung wirksam)
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Dialyse möglich bei schweren Fällen
9. Besondere Warnhinweise
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Nicht geeignet für: Patienten mit Fruktose-Intoleranz, chronischem Alkoholismus, Leber- und Nierenerkrankungen
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Bei Langzeiteinnahme: Risiko für Kopfschmerzen, Analgetika-Nephropathie, Nierenversagen
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Einnahme während Schwangerschaft & Stillzeit: Möglich, aber nur in minimaler effektiver Dosis
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